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Dieter Wedel ist als Regisseur und Autor der ungekrönte König des deutschen Fernsehfilms. Mit seinen großen Mehrteilern wie „Der Schattenmann“, „Der König von St. Pauli“ oder „Der große Bellheim“ hat der gebürtige Frankfurter bundesrepublikanische Unterhaltungsgeschichte geschrieben. Wenn im Januar sein neuer Zweiteiler „Gier“ zunächst auf Ar te und dann in der ARD ausgestrahlt wird, erlebt das TV-Jahr 2010 einen frühen ersten Höhepunkt! Mit einem Ensemble, das sich liest wie ein „Who Is Who“ des deutschen Films (u.a. Ulrich Tukur, Jeanette Hain, Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Harald Krassnitzer, Kai Wiesinger und als Gast Frank Elstner) bringt Wedel einmal mehr ein gesellschaftlich brisantes Thema auf die Mattscheibe: Das von einem charismatischen Finanzjongleur und Hochstapler ausgelöste Spekulationsfieber… Nicht minder hochkarätig sind die Schöpfer der Filmmusik zu „Gier“: Den aufregenden Score besorgte kein Geringerer als Grammy-Preisträger Harold Faltermeyer („Axel F.“). Besondere Highlights in der Dramaturgie des Films setzen die Songs, die der Dirigent und Komponist Eberhard Schoener den Protagonisten auf den Leib schrieb. So brilliert Hauptdarsteller Ulrich Tukur als Sänger und am Akkordeon mit einem Seemannslied. Eine Aufnahme, die ihr spezielles Feeling vielleicht auch der Tatsache verdankt, dass sie komplett als „First Take“ während der Dreharbeiten in Kapstadt mit Blick aufs Meer entstand. Ähnlich viel Charme verströmt Harald Krassnitzers rotweinschwangere Darbietung von „La Luna“. Eine echte Entdeckung als Sängerin ist Anouschka Renzi, die neben dem Titelsong noch zwei weitere Stücke vor trägt. Die in Südafrika sehr populäre Afro-Popband Tucan und die aus einem sozialen Township-Projekt entstandene Phambili Dance Group bereichern den Soundtrack mit hinreißenden Rhythmen. Ein rares Juwel schließlich ist der Song „Why Don’t You Answer“, eine Aufnahme Eberhard Schoeners mit Superstar Sting aus den frühen 80er Jahren, die hier in einem modernen Remix erscheint. Er komplettiert ein Soundtrack- Album, das in seinem Facettenreichtum kongenial mit dem Zweiteiler „Gier“ korrespondiert.

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